Adnan Salazar

Die Mitglieder der weltweiten Eliten, die sich alljährlich in Davos im Rahmen des Weltwirtschaftsforums (WEF) treffen, reisen Berichten zufolge mit etwa 1700 Privatflugzeugen an. Auf der Tagesordnung der Gespräche steht ironischerweise u.a. die Frage, wie man denjenigen entgegentreten soll, die die Existenz des Klimawandels generell in Frage stellen.

 

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Das alljährliche Treffen einflussreicher Strippenzieher, von Ökonomen, Journalisten, führenden Politikern aus aller Welt sowie Popstars und Industrieführern am Freitag dieser Woche dient wie immer dazu, die verschiedensten Themen zu erörtern, die nach Ansicht der Beteiligten der Welt auf den Nägeln brennen.

Eines dieser Themen betrifft das Problem, wie man den Widerspenstigen, die sich weigern, die Existenz des Klimawandels anzuerkennen, begegnen soll, da diese Einstellung die Einführung der seit Langem geplanten Kohlenstoff-Steuer behindert.

Sich der Ironie offenbar in keiner Weise bewusst, buchten die Teilnehmer des WEF weit mehr als 1500 Flugzeuge, um nach Genf zu gelangen – eine sehr negative Ökobilanz.

CNN Money berichtet: »Es werden etwa 1700 private Flüge im Verlauf dieser Woche erwartet, das entspricht laut dem Flug-Tracking-Unternehmen WINGX Advance dem Doppelten des normalen Flugverkehrs.« Der Ansturm der Privatflugzeuge ist so groß, dass die schweizerische Armee zum ersten Mal zusätzlich einen Militärflughafen zur Verfügung stellen muss.

Im Juni 2008 veröffentlichte die Washingtoner Denkfabrik Institute for Policy Studies die Untersuchung »Überflieger: Wie der Reiseverkehr von Privatflugzeugen das System belastet, den Planeten erwärmt und Sie Ihr Geld kostet« (PDF).

 

Dort heißt es:

»In einer Flugstunde in einem Privatflugzeug wird etwa so viel Treibstoff wie in einem Jahr Autofahren verbraucht. Vier Passagiere, die an Bord einer privaten Cessna Citation X von Los Angeles nach New York fliegen, sind für die Emission von 4433 Kilogramm Kohlenstoffdioxid in die Atmosphäre verantwortlich. Dies entspricht der fünffachen Menge an CO2, die beim gleichen Flug mit einem kommerziellen Passagierflugzeug freigesetzt worden wäre.«

»Aber Sie müssen sich keine Sorgen machen. Ich bin sicher, dass es sich hier um abgasfreie Privatjets handelt, die durch Kohlenstoff-Ersatzstoffe und Einhorn-Magie angetrieben werden«, lästerte Daniel Greenfield auf FrontPageMag.com.

»Sie werden in keiner Weise zum Hitzetod der Erde beitragen − im Gegensatz zu Ihnen, die Ihre Lebensmitteleinkäufe immer in einer Plastiktüte mit der Geländelimousine nach Hause fahren.«

 


Zu den diesjährigen Teilnehmern gehört u.a. niemand anderes als der vehemente Klimawandel-Verfechter, Multimillionär und frühere US-Vizepräsident Al Gore, dessen Name praktisch zum Synonym für die anhaltenden Bemühungen geworden ist, die Menschen davon zu überzeugen, dass vor allem die von Menschen erzeugten Klimagase für den Klimawandel und die Erderwärmung verantwortlich seien. Aber diese Einschätzung wird von vielen Wissenschaftlern, die nicht dem Mainstream angehören, zurückgewiesen.

So erklärten vor Kurzem Forscher auf dem Indian Science Congress, aus ihrer Sicht werde der von Menschen zu verantwortende Anteil am Klimawandel völlig übertrieben dargestellt. Sie verweisen in diesem Zusammenhang darauf, dass es auch schon lange vor den ersten Menschen Wärmephasen des Erdklimas gab, in denen die Eiskappen an den beiden Polen geschmolzen seien.

»Ich stimme zwar zu, dass die Gletscher aufgrund des Klimawandels schmelzen. Aber wenn der Mensch allein dafür verantwortlich ist, warum sind die Gletscher dann in der Gondwana-Periode geschmolzen, als es noch keine Menschen auf der Erde gab?«, fragte Dhruv Sen Singh, ein Geologe der Universität Lucknow.

Auch der Meteorologe John Coleman, Mitbegründer des Fernsehsenders Westher Channel, bezweifelt die Wissenschaftlichkeit der Argumente der Verfechter der Klimawandel-Hypothese. »Das Polareis nimmt zu und schmilzt nicht«, schrieb Coleman in einem Offenen Brief an das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), den Zwischenstaatlichen Sachverständigenrat über Klimaveränderungen.«

»Auch die Population der Eisbären nimmt zu. Hitzewellen haben tatsächlich an Zahl ab- und nicht zugenommen. Auch in der Anzahl oder Stärke der Stürme gibt es keine Zunahme. Ich habe mich mit diesem Themenkomplex seit Jahren intensiv auseinandergesetzt. Es ist zu einem beherrschenden Thema der Politik und des Umweltschutzes geworden, aber die zugrundeliegende Wissenschaft ist nicht stichhaltig.«

 

Trotz einiger ablehnender Stimmen verabschiedete der amerikanische Senat am Mittwoch mit überwältigender Mehrheit eine Resolution, in der es hieß, der »Klimawandel ist eine Realität und kein Schwindel«. James Inhofe, Senator aus Oklahoma, stimmte dem Beschluss zwar zu, meinte aber, der einzige »Schwindel« im Zusammenhang sei die Behauptung, er werde durch das menschliche Verhalten verursacht.

»Das Klima verändert sich. Das hat es schon immer getan und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern. Es gibt archäologische, biblische und geschichtliche Hinweise darauf, dass das Klima immer Veränderungen unterliegt. Der Schwindel besteht darin, dass einige Leute in ihrer Arroganz überzeugt sind, sie seien so mächtig, dass sie das Klima ändern könnten. Aber der Mensch kann das Klima nicht verändern«, sagte Inhofe.

 

Quelle: Kopp Online

 

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