Vermutlich dachte so mancher Leser, dass es sich bei dem Rundschreiben des Wilhelm-Diess-Gymnasiums in Pocking um Satire handelt, oder gar um eine Manipulation. Es handelt sich keineswegs um Satire, sondern um die bittere Realität. Normal wäre es, wenn „Flüchtlingen“ ein Merkblatt ausgehändigt wird, um auf die kulturellen Besonderheiten und die Freizügigkeit in Deutschland hinzuweisen, wie man sich zu verhalten hat und was zu beachten ist. Dass die Mehrheit in Deutschland christlich geprägt ist und deutsch spricht, dass deutsche Mädchen und Frauen hierzulande nicht als Freiwild zu betrachten sind. Auch das nicht einfach Schafe und Ziegen von der Weide stibitz werden dürfen, um diese religiös zu schlachten.

Aber das Rundschreiben richtete sich an die Eltern der Schüler des Gymnasiums und nicht an die Gäste. Nun haben einige Internetseiten dieses Rundschreiben veröffentlich und offensichtlich direkt ins Wespennest gestochen, dass nun der Schulleiter Martin Thalhammer gegenüber der Passauer Neue Presse erklärt:

„Es gab nie Kleidervorschriften an dieser Schule und es wird auch künftig keine geben.“ Auch in seinem Brief sei nicht von Vorschriften die Rede. „Ich habe die Fürsorgepflicht für die Kinder. Deshalb wollte ich alle umfassend informieren, was sich an der Schule tut und wofür wir die Turnhallen brauchen.“

Soso, alles nur Informationen, wie das Vermeiden von kurzen Shorts oder Miniröcken, durchsichtigen Tops oder Blusen, die zu Diskrepanzen führen könnten. Damit sagt er doch nichts anderes, wer die westliche Kleiderordnung nicht einschränkt, wäre schutzlos? Warum wurde die Kleidung überhaupt erwähnt? Allem Anschein nach gibt es doch wohl arge Bedenken seitens der Schulleitung um die Sicherheit der Schüler?

Quelle: Netzplanet

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