In Istanbul unterhalten türkische Gangsterbanden zahlreiche Call-Center, von denen aus sie deutsche Rentner anrufen, um diese in dubiose Geschäfte zu verwickeln und ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Zum Einsatz kommen dabei in Deutschland aufgewachsene Türken, oder, politisch korrekt ausgedrückt, „Deutsche mit türkischen Wurzeln“. Wegen ihrer Sprachkenntnisse sind sie sehr nützlich. Die Gaunereien laufen nach folgendem Muster ab:

  • Man sieht deutsche Telefonbücher auf der Suche nach altertümlichen Vornamen wie „Wilhelm“ oder „Emilie“ durch, weil man ja Rentner als bevorzugte Opfer anvisiert. Ähnlich gehen die „Enkeltrick“-Banden vor.
  • Die Verkäufer drehen den Angerufenen ein Zeitschriften-Abo an. Selbstverständlich wird nie eine Zeitschrift ausgeliefert.
  • Ein neuer Anruf. „Sie haben mit dem Abo-Abschluß an einem Gewinnspiel teilgenommen, und Sie werden es nicht glauben: Sie haben tatsächlich gewonnen! Damit wir Ihnen die gewonnene Summe überweisen können, müssten Sie aber bitte noch die anfallenden Steuern und Gebühren an uns entrichten.“
  • Wieder ein Anruf. Die Kriminellen stellen sich diesmal als deutsche Staatsanwälte vor und reden den Rentnern ins Gewissen. Denn diese hätten illegal Gelder ins Ausland transferiert, als sie die Gebühren für den gewonnenen Betrag abführten. Deshalb müsse ein Strafverfahren eingeleitet werden. Eine Verurteilung sei zu erwarten. Jedoch, weil man so nett sei, gewähre man den Sündern eine letzte Chance. Wenn sie noch einmal Geld überweisen und bei der Aufklärung der Machenschaften helfen würden, werde das Verfahren eingestellt. Sogar eine Belohnung könnte drin sein.
  • Ein letzter Anruf. Die Gauner bieten eine Box an, die man ans Telefon anschließen kann und die automatisch Anrufe von Betrügern abblockt. Der Kaufpreis möge bitte im Voraus überwiesen werden. Überflüssig zu erwähnen, dass ein Gerät dieser Art leider nicht existiert.

Diese Geschichte hat sich nicht etwa die Propaganda-Abteilung der NPD ausgedacht, um die großartige freiheitlich-demokratische Grundordnung möglichst aggressiv zu bekämpfen. Sie stammt aus dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“, Ausgabe 44/2013. Dort wird auch der türkische Kriminelle Yaman Rar mit den Worten zitiert: „ Du musst den Deutschen führen, nicht bitten“. Das ist die Grundregel der Gangster. Im Telefongespräch fordernd und autoritär auftreten, dann pariert der Deutsche.

Genauso sehen das Scheinasylanten, die ihren Aufenthalt mit Protestcamps und Hungerstreiks erzwingen, in der Erwartung, dass die unterwürfigen Deutschen schon nachgeben werden. Genauso schätzt auch die griechische Pleiteregierung Deutschland ein. Die Nazikeule herausgeholt, und das Geld fließt letztendlich. Mittlerweile genießen wir in der ganzen Welt den Ruf, reich und feige zu sein. Kein Adler mehr, sondern ein fettes Suppenhuhn, das man mit der Hand fangen kann. Wir sind die ideale Beute, die Raubtiere magisch anzieht. So erbärmlich wie heute war Deutschland noch nie.

Spiegel Artikel: Der Broker vom Bosporus

Quelle: Freies Pommern

 

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