Das gilt in Deutschland, Österreich und in vielen (vielleicht allen) Ländern!

Auf dem Bild sind die Unterschriften, die so nicht gelten!
Auf dem Bild sind die Unterschriften, die so nicht gelten!

 

Die Schlafschafe pennen vor sich hin und ermöglichen so, dass sich überhaupt erst kriminelle Existenzen breit machen können.

Im Bürgerlichen Gesetzbuch, das noch immer gilt, steht im Artikel 126, dass auf Urkunden (damit ist im Prinzip ein Blatt Papier gemeint) eine eigenhändige Unterschrift geleistet werden muss.

Bitte nehmen Sie sich irgendein Schreiben nach 1982 aus Ihren Unterlagen und sehen Sie nach, ob Sie dort eine eigenhändige Unterschrift finden.

Fehlanzeige? Alles “im Auftrag (i. A.)”, “in Vertretung (i. V.)”, “auf Anordnung”, “gezeichnet (gez.)”, “beglaubigt (begl.)”, nur ein Gekrakel oder Abkürzungen und was man sich nicht sonst noch so hat einfallen lassen?

Das hat einen wichtigen Grund und ist kein Zufall. 1982 ist die sogenannte “Staatshaftung” weggefallen. Damit sind alle die, welche meinen, sie dürften die oben erwähnten Dokumente ausstellen, mit ihrem Privatvermögen in der Haftung – und das kann teuer werden.

Daher unterschreibt in der BRiD niemand etwas nach BGB §126, es sei denn, er hat wirklich gar keine Ahnung von dem, was er tut. Damit sind natürlich auch sämtliche Schreiben nicht rechtskräftig.

Wissen Sie, was das bedeutet? Das bedeutet u. a., dass seit Jahrzehnten sämtliche Eingesperrte juristisch (nicht moralisch) gesehen zu Unrecht inhaftiert sind. Wenn die BRiD erst einmal abgewickelt wird und alles ans Licht kommt, wird es Schadensersatzforderungen in astronomischer Höhe geben. Ob sich die betreffenden Personen dann aus der Affäre ziehen können, weil sie nichts unterschrieben haben, glaube ich nicht. Es liegt in jedem Fall noch Täuschung, Amtsanmaßung, Urkundenfälschung u. v. m. vor.

Siehe auch: Unterschrift im Auftrag

 

Print Friendly, PDF & Email

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Geben Sie ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier ihren Namen ein