Auf Wunsch von Nadja Müller veröffentlichen wir ihren Beitrag

Vor etwas mehr als 1 Jahr ist die Germanwings-Maschine 4U9525 über den französischen Alpen abgestürzt, alle 150 Menschen verloren ihr Leben. Da man in Deutschland sehr monoton und in „eine Richtung“ über die Absturzursachen berichtet, möchte ich gerne eine Gegendarstellung präsentieren, die eher der Wahrheit entspricht.  Nach dem Absturz tauchten zunächst Berichte in den Medien auf, Herr Lubitz habe von dem Airbus aus einen Notruf an den nahegelegenen Flughafen abgesetzt. Dieser Notruf wurde von dort auch bestätigt.
(Quelle: N-tv und Bild sowie CNN).

Leider wurde diese Meldung sowie der Verdacht eines vereisten Geschwindigkeitssensors, der den Boardcomputer mit falschen Daten speist und somit einen Sinkflug berechnet, sehr schnell wieder zurückgenommen. (Vereiste Sensoren: Computerpanne schickte Lufthansa-Airbus in den Sturzflug
http://www.spiegel.de/panorama/lufthansa-airbus-computerpanne-schickte-maschine-in-den-sturzflug-a-1024652.html)
Desweiteren wurde berichtet, dass die Maschine mit einem sogenannten Uninterruptible Autopilot (UAP) ausgestattet war.

Insofern hätte Herr Lubitz niemals einen Sinkflug selbstständig einleiten können. Dies haben bereits Fachleute mehrfach bestätigt. Auch der Flugexperte Field Mc Conell hat mehrmals bestätigt, dass Andreas Lubitz unschuldig ist.
(http://www.mimikama.at/allgemein/bericht-zu-whistleblower-field-mcconnell-bestaetigt-andreas-l-ist-unschuldig/)

Desweiteren wurde von Augenzeugen sowie von offiziellen Stellen bestätigt, dasss sich Kampfflugzeuge in der Nähe der Unglücksmaschine befanden. Da das Mirageflugzeug ebenfalls abgestürzt ist, muss man hier von einem Unfall ausgehen. (Bilder vom Innenministerium). Da diese Tatsachen wohl offensichtlich nicht zu den viel zu früh und
in hetzerischer Art und Weise publizierten Mordtheorien passen, werden diese wohl gerne verdrängt. Ein weiterer, kurzer Bericht, bestätigt erneut die technischen Verfehlungen des Flugzeuges Mitarbeiter von Germanwings, welche selbstverständlich anonym bleiben wollen haben bekannt gegeben, dass einige Crewmitglieder sich weigerten in den Unglücksflieger
einzusteigen. Auch die Piloten weigerten sich ursprünglich, dass Flugzeug in Betrieb zu nehmen. Es ist bekannt, dass der Airbus A 320 den ganzen Montag, wegen technischer Probleme untersucht wurde und nicht, wie geplant schon wieder im Einsatz war. Das Problem wurde laut Lufthansa behoben und es war „nur“ die Vorrichtung, welche für das vordere „Landungs“-Rad zuständig war. Laut Lufthansa und Germanwings hatten die Crew-Mitglieder von Germanwings, welche den Airbus „verweigerten“ persönliche Gründe und es diese standen nicht in Verbindung mit technischen Problemen des Flugzeugs. Zumindest war dies
das offizielle Statement. Die betroffenen Mitarbeiter sind aber seit dem Absturz dazu „überredet“ worden, keine Informationen an die Öffentlichkeit weiter zu geben.
(http://de.sott.net/article/16773-Germanwings-Airbus-bereits-vor-dem-Aufschlag-explodiert-Zeugen-berichten-uber-Explosion-und-Rauch-vor-dem-Aufprall-Trummerteile-weit-verstreut).

Ein weiterer Aspekt, den man nicht außer Betracht lassen kann und darf, ist die persönliche Seite des offenbar zu Unrecht verurteilten Copiloten. Man kann sich nicht darauf stützen, dass er im Jahre 2009 einst depressiv gewesen ist.

Zu dem Zeitpunkt des Unglückes war er weitestgehend psychisch gesund. Auch das Klinikum Düsseldorf bestätigte, dass Herr Lubitz sich dort nicht wegen psychischen Problemen vorgestellt hat.

(http://www.spiegel.de/panorama/germanwings-absturz-das-heimliche-leid-des-co-piloten-a-1025985.html)

In seinem Glückstagebuch vermerkte er zuletzt, es gehe ihm „im großen und ganzen gut“.
Die ihm zugeteilte „Außenseiterrolle“ und das Mobbing gegen ihn kann ebenfalls widerlegt werden. Er wurde von Menschen, die ihn kannten, als höflich und nett beschrieben. Desweiteren war er in der Lage, eine langjährige, intakte Beziehung zu führen.

Andreas Lubitz vor der Golden Gate Bridge in Kalifornien.
Andreas Lubitz vor der Golden Gate Bridge in Kalifornien.

Viel Gutes hat er seinen Mitmenschen zu Lebzeiten getan, war im freiwilligen Rettungsdienst tätig und half im Garten, soll das das Profil eines Mannes sein, den man als Mörder hinstellt?
Möchte man der Bildzeitung Glauben schenken, hatte er eine mehrmonatige Affäre, eine reife Leistung für einen Mann, den man angeblich so gar nicht mochte. Abschließend kann man sagen, dass Herr Lubitz, der leider viel zu früh von uns gegangen ist, zu Unrecht als Mörder verdammt wird.

Nadja Müller

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