Prof. Michael Friedrich Vogt – Geheimakte Heß

Bildgewaltige Dokumentation über die Geschichte und Hintergründe der gescheiterten deutsch-englischen Friedensverhandlungen.. (inkl. Filmdokumentation)

Als ich 2004 die zunächst für n-tv vorgesehene, zweiteilige Dokumentation über den bis heute mysteriösen Englandflug des „Führerstellvertreters” Rudolf Heß drehte und diese dann insgesamt siebenmal auf n-tv ausgestrahlt wurde, hatte ich gleich gegen mehrere BRD-Denkverbote verstoßen:
Die Kriegsschuld am und im 2. Weltkrieg ist klar disloziert: Die Schuld am Ausbruch und an den Stufen der Ausweitung liegt bei den Deutschen. Punkt. Hier andere Aspekte anzubringen und die Kriegstreiberei der Politik Churchills anzusprechen, ist ein solches Tabu.

Gleichermaßen klar hat das Bild bei den Kriegsverbrechen zu sein: eine deutsche Spezialität, allenfalls bei deren Verbündeten noch zu finden. Punkt. Daß wir es bei Churchill mit einem ganz Großen in der Riege der Kriegsverbrecher des 20. Jahrhunderts zu tun haben, verstößt gegen geltende Lehre.
Rassismus während der Kriegsjahre ist ein deutsches Phänomen und allenfalls bei den Verbündeten des Deutschen Reiches zu finden. Die Alliierten haben für Freiheit und Demokratie und Menschenrechte gefochten. Punkt. Daß Churchill und sein Chefdenker Vansittart in einer Weise antideutsch waren, die nur als chauvinistisch oder rassistisch bezeichnet werden, stört das gewohnte Bild.

 

Prof. Michael F. Vogt – Geheimakte Heß (AZK-Version)

 

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