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Ausländische Schlägerbande der Deutschen Bahn geht auf mehrere Passanten los

Ein unglaublicher Vorfall hat sich in der Nacht auf Samstag (4. April 2015) auf dem Vorplatz des Dortmunder Hauptbahnhofes ereignet: Ohne Anlass prügelten mehr als ein halbes Dutzend Mitarbeiter der Bahnsicherheit („Bahnsecurity“) auf einen jungen Mann ein. Sogar Passanten, die versuchten, durch Zurufe deeskalierend auf die Situation einzuwirken, wurden ebenfalls mit Pfefferspray angegriffen. Dreisterweise versuchten sich die Schläger in DB-Uniform anschließend selbst als Opfer zu verklären – zum Verhängnis dürfte ihnen jetzt ein Beweisvideo werden, welches dem „DortmundEcho“ vorliegt.

 

Das war passiert: Gegen 0.30 Uhr kam es im Eingangsbereich des Hauptbahnhofes zu einem Streitgespräch zwischen mehreren Personen der Punkerszene und einem Passanten. Obwohl dieses Gespräch ausschließlich verbal ausgetragen wurde und die Atmosphäre vergleichsweise ruhig blieb, mischten sich mehrere Mitarbeiter der Bahnsicherheit ein und begannen plötzlich, umstehende Personen zu bedrängen, die bis dato nicht in die Situation involviert gewesen sind. Offenbar, um zu zeigen, wer im Hauptbahnhof das Sagen hat, taten sich mehrere Bahnsicherheitsmitarbeiter mit augenscheinlichem Migrationshintergrund hervor und „prollten“ mit ausgezogenem Teleskopschlagstock und gezogenem Pfefferspray – wohlgemerkt ohne, dass es irgendein Ereignis gegeben hätte, welches ein Eingreifen der Security notwendig gemacht hätte. Offenbar um zurückzuprollen, vielleicht nach dem Motto „Was ihr könnt, kann ich schon lange“, hielt auch einer der Umstehenden ein Pfefferspray in seiner Hand, welches selbstredend nicht benutzt wurde. Doch alleine das Zeigen dieses Sprays reichte, um die Sicherungen bei den Bahnsicherheitsmitarbeitern durchknallen zu lassen: Sofort wurde dieser mittels Schlagstockeinsatz zurückgestoßen und aufgefordert, zurückzugehen, sowie das Pfefferspray wegzuwerfen. Obwohl die Bahnsicherheit über keinerlei Hoheitsbefugnisse verfügt und demnach auch niemanden auffordern kann, ein Pfefferspray wegzuwerfen, ging der junge Mann einige Schritte zurück. Statt die Situation deeskalierend zu bereinigen, folgten die Bahnsicherheitsmitarbeiter, allen voran jene beiden Provokateure mit augenscheinlichem Migrationshintergrund, dem Dortmunder, bedrängten ihn weiter und trieben ihn letztendlich an den Zaun des Fahrradkäfiges, der den Bahnhofsvorplatz begrenzt. Hier konnte er nicht weiter zurückgehen und seine Verfolger hatten ihn eingeholt – obwohl er keine Straftat begangen hatte und es keine rechtliche Grundlage gab, gegen ihn vorzugehen, wurde er plötzlich von den erwähnten Bahnsicherheitsmitarbeitern angegriffen und fixiert. Dieses Vorgehen ist nicht nur eine Freiheitsberaubung, sondern auch eine Körperverletzung: Hätten die Security-Mitarbeiter die Person kontrollieren wollen, hätten sie die benachbarte Bundespolizei kontaktieren müssen, die verdachtsunabhängige Personenkontrollen durchführen dürfen – nicht aber die DB-Bahnsecurity, die über keinerlei Mehrrechte verfügt, als dem Normalbürger zustehen. Bereits die Bedrohung mit Pfefferspray und Schlagstöcken war rechtlich fragwürdig, die darauffolgende Attacke ein handfester Skandal. Doch es sollte noch schlimmer kommen.

 

Nachdem die Fixierung zunächst (gemessen an dem, was noch folgen sollte), vergleichsweise ruhig begann, rief der Rädelsführer des Bahnsicherheits-Schlägertrupps „Lass das Pfefferspray los“, wodurch wohl seinen Begleitern in Erinnerung gerufen wurde, was der eigentliche Stein des Anstoßes, sprich der Grund für die rechtswidrige Maßnahme gegen den jungen Mann, gewesen war. Und dann ging alles ganz schnell: Eine regelrechte Prügelorgie muss der Dortmunder über sich ergehen lassen, mehrere Personen schlagen auf ihn ein, aus nächster Nähe wird im Pfefferspray in den Gesichtsbereich gesprüht – im Übrigen der erste Pfeffersprayeinsatz in der gesamten Situation. Auf die Idee, die Polizei zu alarmieren, kommt von den Bahnsicherheitsmitarbeitern bis dahin niemand: Vielleicht war ihnen bewusst, dass sie sich mit ihrem Verhalten fernab der Strafgesetze bewegen. Dies ändert sich jedoch, als der Angegriffene dann doch noch sein Pfefferspray einsetzt, auf dem Boden liegend, um weitere Schläge von sich abzuwehren. Die Reaktion: Nicht nur auf ihn wird weiter eingeprügelt, sondern sogar auf einen Passanten, der schlichtend am Rand steht. Wie von allen guten Geistern verlassen, sticht wieder jener Migranten-Bahnsicherheitsmitarbeiter hervor, der die Eskalation nicht nur provoziert, sondern bewusst auf die Spitze getrieben hat. Selbst als der angegriffene Passant seine Hände hebt, gehen die Angriffe (teilweise außerhalb des Bildbereiches) weiter. Schon zuvor waren zwei Personen, die schlichtend in die Situation eingreifen wollten, von Bahnsicherheitsmitarbeitern abgedrängt worden – offenbar sollten die Kollegen möglichst ohne störende Deeskalationsversuche weiter prügeln können.

Und dann richtet sich der Zorn der Bahnsicherheitsmitarbeiter plötzlich auf den Filmer dieses Videos, dem zuvor bereits zugerufen wurde, er solle sein Handy wegpacken: Plötzlich wird er von einem der Haupttäter bedrängt und sein Telefon heruntergeschlagen, selbst seine Zurufe, er hätte eine Presseausweis, wurden ignoriert. Mehrmals wurde er aufgefordert, das Video zu löschen. Nicht ohne Grund, denn auf dem Video ist eine Prügelorgie zu sehen, die mit Bahnsicherheit wenig gemeinsam hat: Diese Security-Mitarbeiter bilden sich offensichtlich ein, über polizeiliche Hoheitsrechte zu verfügen und beliebig Personen festnehmen zu können. Eine höchst alarmierende Entwicklung, welche die öffentliche Sicherheit in Dortmund gefährdet: Wenn wildgewordene Bahnsicherheitsmitarbeiter auf die Bevölkerung losgelassen werden, ist die Polizei aufgefordert, Grenzen zu ziehen. Auch die Deutsche Bahn wäre in der Verantwortung, kriminelle Schläger aus dem Dienst zu entlassen und ihren Mitarbeitern deutlich zu machen, was ihre Aufgaben sind und was eben nicht. Personenkontrollen und Festnahmen (mit Ausnahme des hier nicht vorliegenden § 127 StPO) gehören zweifelsfrei nicht dazu. Dass eine solche Maßregelung erfolgt, ist jedoch unwahrscheinlich: Die – kurz nach dem erzwungenen Ende der Videoaufzeichnung – eintreffende Bundespolizei wollte drei Passanten, die den zusammengeschlagenen Dortmunder Begleiteten bzw. teilweise selbst von Übergriffen betroffen waren, zunächst als Zeugen vernehmen. Auf der Wache wurden aus Zeugen jedoch Tatverdächtige, denen nun allen gefährliche Körperverletzung vorgeworfen wird. Wie diese Aussehen soll, ist fraglich, ja eigentlich ist sie sogar unmöglich: Sämtliche Vorfälle sind auf dem Beweisvideo festgehalten und dieses lässt den Verdacht einer, ja sogar mehrerer gefährlicher Körperverletzungen zu – sicherlich aber nicht gegen die Passanten oder gar den Filmer, sondern gegen wildgewordene Bahnsicherheitsmitarbeiter. Selbst die Verteidigungshandlung des Angegriffenen ist durch das Notwehrrecht gedeckt, denn niemand muss sich willkürlich überfallen und zusammenschlagen lassen. Bezeichnenderweise schlug sich die Polizei jedoch, erwartungsgemäß, auf die Seite ihrer Kollegen der DB-Bahnsicherheit. Die einen prügeln eben mit staatlicher Legitimation, die anderen ohne Legitimation, aber offenbar mit Duldung.

Trotzdem wird dieser brutale Überfall ein juristisches Nachspiel haben: Sämtliche Betroffene werden Strafanzeigen erstatten oder haben es bereits. Die Vorwürfe reichen dabei von Körperverletzungsdelikten über Freiheitsberaubung und Nötigung, bis hin zur Verfolgung Unschuldiger durch die Polizei und falscher Verdächtigung durch die DB-Security. Mit besonderem Eifer wird die Polizei bzw. Staatsanwaltschaft freilich nicht ermitteln, aber durch das aussagekräftige Beweisvideo geraten sie in Zugzwang und werden auch Probleme haben, das Verhalten der Bahnsicherheitsmitarbeiter zu rechtfertigen. Die Bahnsicherheitsmitarbeiter dürften nun zumindest erhebliche Schwierigkeiten haben, ihre ganz eigene Version des Erlebten zu vertreten, die mit der Wahrheit nur wenig gemeinsam hat. In Zukunft lohnt es sich wohl, die – überwiegend mit Migrationshintergrund auftretende – Truppe im Auge zu behalten, die den Dortmunder Hauptbahnhofes zu einer rechtsfreien Zone machen möchte. Ob solche Überreaktionen bzw. Eskalationen auf ein “südländisches Temperament” zurückzuführen ist oder sogar antideutscher Rassismus eine Rolle spielt, kann aktuell nur spekuliert werden. Genauso lohnt es sich jedoch, bei jeder ihrer Handlungen sofort die Kamera anzuwerfen – darauf reagieren die Damen und Herren ziemlich allergisch, denn wer lässt sich schon gerne beweissicher überführen. Wenig verwunderlich wäre es daher, wenn sämtliche andere Aufzeichnungen des Vorfalls, beispielsweise aus den Kameras in den oberen Stockwerken des Landesbibliothek, die den Bahnhofsvorplatz filmen, ganz zufällig nicht auffindbar sind – denn weder die Polizei, noch die Bahnsicherheit haben ein Interesse daran, die Vorgänge aufzuarbeiten. Ladendiebe sind schließlich auch nicht für die Kameraüberwachung eines Supermarktes verantwortlich… Zum Glück bietet das 21. Jahrhundert aber genug Möglichkeiten, diese kriminelle Klüngelei aufzudecken. Und wer weiß, vielleicht gibt es sogar in den Reihen der Bahnsicherheitsmitarbeiter noch den ein oder anderen, der sich im Nachgang als Zeuge zur Verfügung stellt und seine Kollegen belastet. Wer möchte schon für 8,50 Euro die Stunde seine Ehre verlieren, indem er sich zum Komplizen von ausländischen Schlägerbanden macht.

Quelle: Dortmund Echo

 

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