30. Oktober 2015 – 1 US-Dollar = 1,782 Deutsche Mark – Gold: 2.042,54 DM – Rohöl: 82,02 DM

1 Dollar 1913 = 55,47 heutige Dollar – 1 Goldmark 1913 = 12,02 Euro

Das Bayerische Fernsehen hat einen “Brennpunkt” zum “Flüchtlingsproblem” ausgestrahlt. Interessant daran war nicht die Aussage des Fernsehinterview-Ministers Herrmann, daß es einfacher sei, schon mal in Busse verfrachtete Invasoren in andere Bundesländer zu verbringen, anstatt nach München. Nein, der österreichische Journalist war da viel besser. Der hat sinngemäß gesagt, Bayern und Österreich zusammen können nicht so viel in Ordnung bringen, wie Angela Merkel mit ihrer übergroßen Klappe verdummbeutelt hat. Und deshalb – siehe Schlußsatz.

Interessant sind die Abkürzungen, die unsere Wahrheitsmedien so mit sich bringen. Die SA haben wir schon lange wieder, das sind die Schläger der Antifa, gegen die das Original als disziplinierte Ordnertruppe erscheint. Zumindest ist von der einstigen SA nicht bekannt, daß die Pflastersteine auf friedliche Bürger geworfen hätten. Neuerdings haben wir auch die SS wieder zurück. Die kämpft diesmal gegen Deutschland und ist natürlich auch keine Elitetruppe mehr. Wer das ist? Na, unsere Schutz-Suchenden! Jene Leute, die hier das Schlaraffenland erwarten und sich aufregen, wenn sie es nicht bekommen. Auf diese SS können wir wahrlich nicht stolz sein, und ob sie der Führerin treu ergeben sind, wage ich zu bezweifeln. Die Genossin Staatsratsvorsitzende kann sich weder auf ihre SA noch auf ihre SS verlassen, da bin ich mir sicher. Und wir? Wir können uns darauf verlassen, daß alle drei gegen uns arbeiten: SA, SS und die Genossin Staatsratsvorsitzende erst recht.

30. Oktober – war da nicht mal was? Richtig, das war mal der “Weltspartag”. Als Kind habe ich meine Sparbüchse genau an diesem Tag zur Sparkasse getragen, weil es da immer Geschenke gegeben hat: Einen Radiergummi, ein Plastiklineal oder einen Stundenplan. Jedenfalls hatte es sich gelohnt. Damals, vor 50 Jahren, als es noch Zinsen auf das Ersparte gegeben hatte. Heute haben wir einen Mario Draghi, der dafür sorgt, daß es keine Zinsen gibt, dafür aber das Geld an Wert verliert, weil er ständig neues drucken läßt. Die Bundesbank war einstmals der Geldwertstabilität verpflichtet gewesen. Geschafft hat sie es nicht, aber anders als die EZB hat sie sich wenigstens darum bemüht.

Die Deutsche Bank zahlt die nächsten zwei Jahre ihren Aktionären keine Dividende, dafür werden Leute entlassen und Filialen geschlossen. Das sind offenbar die Nachwirkungen eines Josef Ackermann. Dieser Jude aus der Schweiz hat jedoch seine Schäfchen in Sicherheit, den Schaden trägt Deutschland. Aber wir brauchen uns trotzdem nicht zu grämen, denn die Bundesagentur zur Verschleierung der Arbeitslosigkeit meldet neue Beschäftigungsrekorde. Nach den jüngsten Daten vom September stieg die Zahl der Erwerbstätigen auf 43,40 Millionen, 381.000 mehr als im Vorjahr. Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung legte von Juli auf August um 59.000 auf 31 Millionen zu. Das waren 691.000 mehr Menschen mit regulärer Beschäftigung als vor einem Jahr. Zusammen ergeben diese Zahlen ein interessantes Bild. 12,4 Millionen sind zwar erwerbstätig, aber nicht sozialversicherungspflichtig. Darunter fallen zwei klassische Gruppen: Selbständige und Beamte. In der totalen Merkelrepublik kommen da noch die Prekären dazu: Ein-Euro-Jobber und Rentner, die auf den Hinzuverdienst angewiesen sind, weil es sonst hinten und vorne nicht reicht. Auch die Selbständigen sind nicht allesamt schwerreiche Fabrikbesitzer, die Mehrzahl sind gnadenlose Selbstausbeuter, die trotz 70-Stunden-Woche weniger übrig behalten als Angestellte, die 35 Stunden zum Mindestlohn arbeiten. Wäre unsere Volkswirtschaft ein Schiff, so gibt es einige, die sich auf dem Sonnendeck vergnügen. Dafür gibt es immer mehr, die im Schweiße ihres Angesichts rudern müssen und dafür nur die Peitsche zu spüren bekommen.

Afghanistan habe viel Entwicklungshilfe bekommen, erklärte Thomas der Versager de Maizière. “Da kann man auch erwarten, daß die Menschen dort bleiben.” Deshalb möchte er Afghanen verstärkt zurückschicken. Gegen die Rückführung der Afghanen habe ich nichts einzuwenden, und sollten aus Versehen größere Anteile Syrer nach Kabul transportiert werden, sind sie zumindest in einem islamischen Land. Die Begründung stellt der Kanzlerin jedoch ein Armutszeugnis aus: Ihre Behauptung, man könne mit genügend Geld die “Flüchtlinge” davon abhalten, ins Schlaraffenland zu wollen, ist grottenfalsch. Aber selbst ihre Misere sollte folgendes wissen: Entwicklungshilfe fließt in der Regel wie Wasser aus der Gießkanne. Wer oben ist, fängt sehr viel davon auf, und unten, beim Bodensatz, kommen nur ein paar vereinzelte Tropfen an. Wer reichlich mit Geld bedacht wurde, kann sich ein schönes Land aussuchen und dort herrlich und in Freuden leben. Mit ein paar Millionen im Gepäck ist so jemand beinahe überall willkommen. Die Leute, die nur wenig bis gar nichts abbekommen, träumen deswegen erst recht vom Schlaraffenland, das ihre Oberen so reich beschenkt hat. Und wenn eine Trulla nun herumtönt, es seien alle willkommen, dann glauben die das.

Im Übrigen bin ich der Meinung, daß Merkel eine Abzulösende sei:

Quelle: Michael Winkler

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