24. April 2015 – 1 US-Dollar = 1,805 Deutsche Mark – Gold: 2.161,12 DM – Rohöl: 104,57 DM

1 Dollar 1913 = 57,93 heutige Dollar – 1 Goldmark 1913 = 12,72 Euro

Es ist schon nett, wenn die Wahrheitsmedien berichten, daß Italien zwar am lautesten über die Invasoren aus dem Süden jammert, aber zugleich deutlich weniger davon aufnimmt, als ihm seiner Größe nach zustünde. Die Italiener betrachten sich als Transitland, das derartige Leute so schnell wie möglich Richtung Norden ausreisen läßt, in die Besetzte Republik Merkeldeutschland. Polen hingegen hat eine eigene Begründung, warum es keine Invasoren aus Afrika aufnimmt: Wenn die Putschisten in Kiew es so richtig knallen lassen, begänne eine Massenflucht nach Polen. Tatsächlich ist bis jetzt kein einziger Ukrainer nach Polen geflohen. Poroschenko und sein Jazenjud würden es vielleicht gerne knallen lassen, aber gegen den freien Teil der Ukraine haben sie nicht so überzeugend gewonnen, wie Washington das geplant hatte. Geflohen sind aus der Ukraine genügend Menschen, die einen haben sich vor den Kiewer Putschtruppen in Sicherheit gebracht, die anderen wollten nicht in den Wehrdienst gepreßt und als Kanonenfutter gegen ihre Landsleute verwendet werden. Die sind aber nicht nach Polen geflohen, das sich zwischen den Weltkriegen keinen allzu guten Ruf im Umgang mit Minderheiten erworben hatte, sondern nach Rußland. Gegen Subventionen aus Brüssel hat Polen jedoch keine Vorbehalte.

Die Juden, die als Nebenkläger in Lüneburg eingefallen sind, tun dies, um der Welt ihre Geschichten zu erzählen. Wir kennen das ja: wider das Vergessen. Und wider die Holocaust-Leugner, natürlich. Nur, leider, haben sich in den vergangenen Jahrzehnten so viele Geschichten-Erzähler an diesen Zug angehängt, die danach als Lügner entlarvt worden sind, daß die Glaubwürdigkeit der angeblichen Augenzeugen erst einmal belegt werden müßte. Selbst wenn die Geschichte eines Juden, der aus Ungarn nach Auschwitz mit dem Zug deportiert worden ist und dort seine ganze Familie (Ist es nicht immer die ganze Familie?) verloren hat, zu 100% stimmt, hat sie mit dem Prozeß nichts zu tun. Das Gericht geht von der Offenkundigkeit aus, folglich sind solche Erzählungen überflüssig. Der Angeklagte hat ein umfassendes Geständnis abgelegt, seine moralische Schuld zugegeben und die Beurteilung seiner juristischen Schuld dem Gericht überantwortet. Zeugen seiner persönlichen Schuld scheint es nicht zu geben, deshalb sind diese Nebenkläger eine Propaganda-Farce, die dem deutschen Steuerzahler unnötige Kosten aufbürdet.

Die offizielle Anklage ist übrigens sehr interessant: Da der Mann das Geld der Juden eingesammelt und nach Berlin geschickt hatte, hat er damit dem NS-Regime wirtschaftliche Vorteile verschafft. Mit dieser Formulierung ist jeder Finanzbeamte schuldig, sogar jeder Polizist, der einen Strafzettel ausgestellt hat. Mit den fünf Reichsmark, die das Parken in zweiter Reihe vor der Feuerwehrausfahrt gekostet hat, wurde das millionenfache Morden finanziert, weshalb der Verkehrspolizist eine Mitschuld trägt. Außerdem natürlich jeder Fahrgast der Reichsbahn, denn der hat mit seiner Fahrkarte dem NS-Regime wirtschaftliche Vorteile verschafft und obendrein dazu beigetragen, daß jenes Schienennetz finanziert wurde, das für die Deportationen erforderlich gewesen war. So gesehen, sind wir wahrlich ein Volk der Täter. Bis auf den Vater von Richard von Weizsäcker, der war als Einziger unschuldig und hat von nichts gewußt.

Die Wirtschaft murrt über die Pätscheler-Abschlüsse. Nur 47 Prozent der Unternehmen haben bei einer Umfrage der DIHK angegeben, daß diese Akademiker ihre Erwartungen erfüllen. Dabei war dieser Schmalspur-Abschluß eingeführt worden, um junge Leute schnell und ohne den wissenschaftlichen Ballast für die Wirtschaft auszubilden. Den Weg in den Elfenbeinturm sollte erst der Master eröffnen. Die Reform hat also voll daneben gehauen, und 30% der Studierenden brechen ihr Studium ab, vertrödeln also Zeit, die besser für eine Ausbildung im bewährten dualen System genutzt worden wäre. Statt mit jungen, leistungsorientierten Akademikern wird die Wirtschaft so mit alten, frustrierten Lehrlingen versorgt. Nun ja, das ist eben so, wenn Ideologen die Bildungspolitik diktieren und das Mittelmaß der Parlamentarier das ebenso gedanken- wie widerspruchslos hinnimmt.

Der GAU aller Bundespräsidenten hat den Völkermord an den Armeniern 1915 als Völkermord bezeichnet, sehr zum Unwillen der Türkei. Aber er wäre nicht der GAU aller Bundespräsidenten, wenn er nicht darauf hingewiesen hätte, daß Deutschland als damaliger Verbündeter des Osmanischen Reiches eine Mitschuld daran trage. Nun, wer wäre besser geeignet als das Staatsoberhaupt, um lebenslang in einem armenischen Gefängnis für dieses Verbrechen zu sühnen? Da könnte sich dieser GAU wenigstens einmal in seinem Leben nützlich machen. Als zwar Ehebrecher, aber trotzdem Ex-Pfarrer müßte ihm das Konzept eines Sühneopfers schließlich bekannt sein.

Quelle: Michael Winkler

 

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