19. Januar 2015

An diesem Montag fällt die PEGIDA-Kundgebung in Dresden aus. Warum? Weil korantreue Muslime eine Morddrohung gegen den Veranstalter losgelassen haben. So viel zur Meinungsfreiheit in Merkeldeutschland. Und ja, die Dresdner Polizei hat folgerichtig alle Demonstrationen an diesem Tag untersagt. So viel zur Zivilcourage in Deutschland. Ein paar Muslime, die wie üblich nichts mit dem Islam zu tun haben, kündigen Gewalt an und alles kuscht. Oder waren es gar keine Muslime? Die Staatsmacht hat schließlich ein großes Interesse daran, daß die Bürgerproteste endlich aufhören. Stellt man die Frage, wem diese Terrordrohung am meisten nutzt, führt die Spur nach Berlin, direkt ins Kanzleramt.

Wäre der GAU aller Bundespräsidenten wirklich der Bürgerrechtler, als der er sich so gerne bezeichnen läßt, müßte er jetzt seine Stimme für PEGIDA erheben, für das Recht der Dresdner, ihren politischen Willen zu artikulieren. Aber das wäre ein Zeichen der Größe, die jenseits all dessen liegt, was einem Joachim Gauck zugetraut werden kann. Der wird allerhöchstens die Muslime dafür loben, die Spinner von den Straßen gefegt zu haben. Das ist ja auch viel sicherer für die eigene Person dieses Herrn.

 

Ganz unbemerkt haben der Jazenjud und sein Poroschenko wieder die Kampfhandlung gegen – nun, es ist ja nicht ihr Volk, es sind ja bloß Ukrainer und Russen, die da aufeinandergehetzt werden und verbluten. Ukrainische Revolutionstruppen schießen aus allen Rohren, metzeln Zivilisten nieder, um den Flughafen Donezk zu erobern. Wie üblich sprechen die qualitätsfreien Propagandamedien von einem großen Erfolg der Truppen des Jazenjuden, während freie Berichterstatter einen Erfolg der Volksarmee Neurußlands verkünden. Die Waffenruhe ist somit das Papier nicht wert, auf das die Kiewer Putschisten ihre Unterschrift gesetzt haben. Die Erfüllungsgehilfen der Amerikaner sitzen schließlich weit weg von der Front, sicher, gut versorgt und im Warmen. Sterben müssen nur die Einheimischen, nur gelegentlich erwischt es mal einen Söldner, oder einen Agenten der CIA oder des Mossad.

Gegen die Grüninnen-Chefin Cemine Özdemir wurde ein Alibi-Verfahren wegen Besitzes einer Hanfpflanze eröffnet. Das gibt ein paar nette Schlagzeilen und sorgt dafür, daß die Diskussion, Haschisch und Marihuana doch zu legalisieren, wieder in Gang kommt. Das Verfahren gegen Frau Özdemir verläuft bald im Sande, allenfalls wird eine kleine Geldauflage verhängt, die dann an einen Verein zur Förderung des Hanfs als Nutzpflanze fließt.

Quelle: Michael Winkler

 

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