11. März 2015 – 1 US-Dollar = 1,828 Deutsche Mark – Gold: 2.122,13 DM – Rohöl: 88,83 DM

1 Dollar 1913 = 56,17 heutige Dollar – 1 Goldmark 1913 = 12,49 Euro

Die merkeldeutschen Wahrheitsmedien waren wieder einmal in ihrem Element. “Rechtsradikale zwingen ehrenamtlichen Bürgermeister zum Rücktritt”, berichtete der Bayerische Rundfunk. Das hört sich so an, als sei ein Fackelzug mit Galgenbaum aufmarschiert, oder zumindest ein paar Herren von MOCKBA INKACCO zu Besuch gewesen und hätten dem Dorfvorsteher ein überzeugendes Angebot unterbreitet. Ereignet hat sich das in Tröglitz, Sachsen Anhalt. Besagter Dorfschulze, ein evangelischer Theologe, hat über die Köpfe seiner Mitbürger hinweg entschieden, 40 Asylbewerber im Dorf unterzubringen. Worauf die Bürger und Wähler vor seinem Haus erschienen sind, um auf direkte und friedliche Weise ihr Mißfallen auszudrücken. Dem fraglichen Herrn fehlt nun einmal jegliche Standhaftigkeit eines Martin Luther, dem Volk aufs Maul schauen war unter seiner Würde. In typischer Volldemokratenmanier erachtet er Wähler, die ihre Stimme abgegeben haben, für unmündig. Dafür durfte er die künftige Wahrheit definierend als jammerndes Opfer in den Medien auftreten.

Bayerns Innenminister Herrmann verkündete darauf für seine Dorfchefs eine umfassende Versicherung, für den Fall, daß Rechtsradikale sie bedrohten. Wobei solche Versicherungspolicen natürlich ihr Kleingedrucktes haben. Im Zweifelsfall sollten die “Rechtsradikalen” sich eindeutig identifizieren, also ihre NPD-Mitgliedsausweise vorzeigen, eine Hakenkreuz-Fahne mitführen oder den Hitlergruß zeigen. Besteht der aufziehende Lynchmob aus Mitgliedern des lokalen CSU-Ortsvereins, gilt diese Absicherung nicht. Und Bedrohungen von linker Seite sind überhaupt nicht abgedeckt, die Schläger der Antifa prügeln mit dem Segen des bayerischen Innenministers.

Die dritte Bavareske hat das Bayerische Fernsehen von sich gegeben: 2014 wird als wärmstes Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen festgelegt. Vor allem in den Städten sei es richtig heiß gewesen. Ich weiß nicht, in welchem parallelen Universum die gemessen haben, da, wo ich das Jahr 2014 verbracht habe, herrschte fast ständig Merkelwetter. Der Winter war warm, schmuddelig und verregnet. Im Frühjahr war der Regen zunächst ein wenig wärmer, erst zur Fußball-Weltmeisterschaft hatten wir ein wenig Sonne. Danach wurde das Wetter kühl, schmuddelig und verregnet. Der Herbst war etwas kälter, schmuddelig und verregnet. Der Spätherbst war wärmer, aber dafür schmuddelig und verregnet. Nach Weihnachten, zum Jahresende, hat es geschneit, ansonsten war es schmuddelig. Mit anderen Worten: Merkelwetter, von Anfang bis Ende. Die Fernsehleute müssen sich das Jahr schöngesoffen haben.

Nachdem ein paar Tage lang festgestanden hatte, daß Flug MH017 durch die pro-amerikanische Luftwaffe der Putsch-Ukraine vom Himmel geholt worden ist, wird jetzt wieder die Version verbreitet, daß es ein Abschuß vom Boden aus gewesen sei. Der zitierte Experte hat nicht etwa die Wrackteile inspiziert, sondern die SU-25 entwickelt. In 10.000 Metern Höhe könne dieser Typ keine Kanone abfeuern, ohne selbst abzustürzen. Bislang war die Rede davon, daß die SU-25 zunächst eine Rakete abgefeuert habe. Diese hätte ein Triebwerk beschädigt, mit anderen Worten, das Ziel klar unter 10.000 Meter geholt. Und da funktionieren die Kanonen. Aber ich hätte eine Lösung: Hitler! Ein geheimes Wehrwolf-Bataillon hat nach fast 70 Jahren noch einmal geschossen. Damit sind sicherlich alle Seiten einverstanden.

Damit der Frieden wirklich sicherer wird, üben die Norweger an der Nordgrenze Rußlands. Die Amerikaner haben 3.000 Soldaten ins Baltikum geschickt, um an der Westgrenze Rußlands zu üben. Und NATO-Flottenverbände haben sich im Schwarzen Meer versammelt, um an der Südgrenze Rußlands zu üben. Mit anderen Worten: Den Russen wird ganz großes Kino geboten, sie können sich ein umfassendes Bild darüber machen, was die potentiellen Gegner können – und vor allem, was sie nicht können.

Quelle: Michael Winkler

 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Geben Sie ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier ihren Namen ein