Eine Rekonstruktion des geometrischen Konzepts und des architektonischen Planungsprozesses

Kurzes Introvideo über die Forschungsarbeit von Horst Pfefferle

 

 

Allgemeiner Aufruf zur Widerlegung meiner Forschungsergebnisse zum Erscheinungsbild der Großen Pyramide von Gizeh

Kein Bauwerk der Antike ist gründlicher erforscht und mit zunehmend genauer werdenden Untersuchungsmethoden exakter dokumentiert als die Cheopspyramide. Unzählige Theorien befassen sich mit ihrer Entstehungsgeschichte, ihrem tatsächlichen Sinn und Zweck und der Technologie, die ihre Errichtung ermöglichte.

Seltsamerweise widmet sich aber keine der mir bekannten Theorien intensiver der Frage, nach welchen Kriterien die Baukonstruktion entstanden sein könnte, nach deren Vorgaben dieses architektonisch unverständliche Bauwerk in höchster Präzision Gestalt annahm.

Diese auch nach heutigen Maßstäben unglaublich präzise bautechnische Ausführung aller Bestandteile der Baustruktur besagt unmißverständlich, daß dieses gigantische Monument nach einem ebenso präzise durchdachten Bauplan entstanden ist, dem ein sinnvolles und konkret definiertes Planungsziel zugrunde gelegen haben muß, dessen Verfolgung zu dem insgesamt mysteriösen Erscheinungsbild des Bauwerks führte.

Aus reinem Eigeninteresse begann ich vor rund zwanzig Jahren mit der Suche nach geometrischen Zusammenhängen in der Planstruktur des Bauwerks mit dem Ziel, den Planungsprozeß des antiken Architekten zu verstehen und nachzuvollziehen, sowie sinnvolle Erklärungen für die von ihm verwendeten Planungsmaße zu finden.

 

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Als Arbeitsunterlage für meine Untersuchungen diente mir der hier abgebildete Plan des Nord – Süd – Schnitts durch das Bauwerk, welcher die gesamte bislang bekannte Konstellation der Infrastruktur zeigt. Betitelt als “Tav. 3 Complesso di Cheope” ist er im Maßstab 1 : 200 angelegt, archäologisch als gültig anerkannt und weist bei einem Papierformat von etwa 100 x 70 cm Linienstärken von ca. 1/2 mm auf.

Mit seiner hohen Darstellungsgenauigkeit war dieser Plan ein untrügliches Korrektiv für jeden meiner Rekonstruktionsversuche bezüglich der angestrebten Deckungsgleichheit der Konstruktionslinien. Andererseits mußte er aber die Richtigkeit einer noch zu findenden Nachkonstruktion bestätigen, welche diese Deckungsgleichheit aufweisen würde.

Nach unzähligen Versuchsreihen mit verschiedensten Konstruktionsmethoden gelang es mir eines Tages, das Grundprinzip zu finden, welches der Planungsgeometrie zugrunde lag und dessen Anwendung zur Übereinstimmung der Linien führte.

 

 

 

Die Kernergebnisse meiner Forschungsarbeit

Im Laufe meiner Untersuchungen bin ich zu höchst erstaunlichen Erkenntnissen gelangt, die in der Tat Anlaß dazu geben, über das Wissen und Können des altägyptischen Baumeisters der Großen Pyramide neu nachzudenken.

Für beide Komponenten seines Bauplans, die geometrische Konstruktion und die Bemaßung der Konstruktionslinien, fand ich verblüffende Erklärungen, für die ich eine Beweisführung mit allgemeinwissenschaftlich gesicherten und überprüfbaren Fakten vorlegen kann.

Zur Geometrie :

Der gesamte Planungsprozeß folgte einem vorgegebenen, absolut stringenten Konstruktionsprinzip, welches sich durch geniale Einfachheit auszeichnet und dessen exaktes Reglement es mir gestattete, die Baukonstruktion Linie für Linie nachzuvollziehen. Es beruht auf simplen, allgemeingültigen Gesetzen der Geometrie und besitzt daher Beweiskraft. Das auf diese Weise rekonstruierte Liniennetz der Pyramidenstruktur ist teils hundertprozentig, teils mit geringsten Abweichungen im Bereich von 1/2 mm deckungsgleich mit dem des offiziellen Vermessungsplans des Istzustands des Bauwerks. Dies berechtigt zu der Aussage, daß meine Rekonstruktion des Planungsprozesses “mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit” identisch ist mit dem des antiken Architekten namens Hemiunu.

Der Konstruktionsablauf (Reihenfolge nicht verbindlich):

 

Der erste Konstruktionsschritt : Kreis mit Umfassungsquadrat.
Der erste Konstruktionsschritt : Kreis mit Umfassungsquadrat

 

Unterteilung des Quadrats in 8x8 Raster. Konstruktion des Pyramidendreiecks : Verbindungen der Schnittpunkte des Kreises mit den Rasterlinien.
Unterteilung des Quadrats in 8×8 Raster. Konstruktion des Pyramidendreiecks : Verbindungen der Schnittpunkte des Kreises mit den Rasterlinien

 

Planungslinien für 1) Südschacht der Königskammer, 2) Oberkante des aufsteigenden Gangs.
Planungslinien für 1) Südschacht der Königskammer, 2) Oberkante des aufsteigenden Gangs

 

 Planungslinien für 3) Theoretische Austritte der Schächte der Königinnenkammer, 4) tatsächlichen Austritt des Nordschachts der Königskammer.
Planungslinien für 3) Theoretische Austritte der Schächte der Königinnenkammer, 4) tatsächlichen Austritt des Nordschachts der Königskammer

 

Geometrische Konstruktionen für 5) Unterkante des Eingangs, 6) Firstlinie der Großen Galerie. 7) Unterkante des Gangs zur Felsenkammer auf Rasterlinie.
Geometrische Konstruktionen für 5) Unterkante des Eingangs, 6) Firstlinie der Großen Galerie. 7) Unterkante des Gangs zur Felsenkammer auf Rasterlinie

 

Passgenaue Einblendung des Schnittbildes. Die weiteren Detailkonstruktionen finden Sie in meiner Dokumentation.
Passgenaue Einblendung des Schnittbildes. Die weiteren Detailkonstruktionen finden Sie in meiner Dokumentation

 

 

Zum Vergleich : Schnittbild ohne Planungslinien.
Zum Vergleich : Schnittbild ohne Planungslinien

 

Zur Bemaßung:

Die Dimensionierung und Proportionierung des Baukörpers und der Elemente der Infrastruktur sowie deren Positionierung im Gesamtgefüge erfolgte mithilfe von Streckenmaßen, deren mathematischen Zahlenwerte maßstäblich umgerechnete astronomische Daten von Planetenumlaufbahnen des Sonnensystems waren. Diese entsprachen erstaunlich genau den heutigen, als wissenschaftlich gesichert geltenden Werten, sodaß deren Verwendung als Planungsmaße nicht anzuzweifeln ist.

 

Die Planeten des Sonnensystems.
Die Planeten des Sonnensystems

 

Ganz offensichtlich war es die planerische Absicht oder Planungsvorgabe des Architekten, in den Nord – Süd – Schnitt als Hauptkonstruktionsebene das gesamte astronomische Wissen über die Umlaufbahnen der Planeten konstruktiv einfließen zu lassen, was die Aussagen vieler Forscher bestätigt, daß die Pyramide auf allen Ebenen als “wissenstragendes” Objekt konzipiert war.

 

 

Das Paradoxon – Ein logisch unmöglicher Tatbestand

Die Entschlüsselung dieser “Astro-Planung” förderte eine von mir völlig unerwartete und atemberaubende Überraschung zutage : Es fanden nicht allein die Bahndaten der sichtbaren Planeten, deren Berechnung man den ägyptischen Astronomen durchaus zutrauen könnte, Eingang in die Konstruktion, sondern sämtliche des Sonnensystems – bis hin zum letzten Planeten Pluto!

Die eigentliche und unglaubliche Sensation aber ist, daß ausgerechnet Pluto mit seinen Bahndaten die Dimension und Proportion des Baukörpers der Pyramide bestimmte, und zwar exakt mit den drei Werten, die auch heute für astronomische Bahnangaben generell üblich sind:

Maximale und minimale Entfernung von der Sonne sowie dem Mittelwert aus beiden, der eine theoretische Kreisbahn beschreibt.

 

Der "unsichtbare" Zwergplanet Pluto
Der “unsichtbare” Zwergplanet Pluto

 

Das Teleskop, mit dem Pluto`s Entdeckung gelang ( Lowell-Observatorium in Flagstaff, Arizona )
Das Teleskop, mit dem Pluto`s Entdeckung gelang (Lowell-Observatorium in Flagstaff, Arizona)

 

Es ist völlig klar, daß dies eigentlich nicht sein kann und somit ein klassisches Paradoxon darstellt : Der Architekt verwendete Daten, die er unmöglich kennen konnte, da die ägyptischen Astronomen technologisch nicht in der Lage waren, den unsichtbaren Pluto zu entdecken und seine Bahn zu berechnen. Dies gelang erst in neuerer Zeit im Jahre 1930 mit der industriellen Technologie des 20. Jahrhunderts, die entsprechend weitreichende Teleskope zur Verfügung stellen konnte.

 

Das Prekäre ist, daß meine Rekonstruktion die Verwendung der Pluto-Daten faktisch zweifelsfrei beweist, was bedeutet, daß es eine logische Erklärung dafür geben muß, wie sie in die Hände des antiken Architekten gelangten. Viel spekulativen Spielraum läßt die Klärung dieses Problems nicht und ich habe zwangsläufig auch zu dieser Frage, die während meiner Arbeit plötzlich im Raum stand, nach glaubhaften Antworten gesucht. Ich habe diesem Thema ein Kapitel in meiner Dokumentation gewidmet.,

 

Hemiunu`s Planungskonzept

 

Hemiunu, der geniale Architekt der Großen Pyramide
Hemiunu, der geniale Architekt der Großen Pyramide

 

Die angegebenen astronomischen Daten zur Umlaufbahn des Pluto sind entnommen aus “Großer Atlas der Sterne”, Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH, Ausgabe 2000.

 

Entfernung von der Sonne in Mio. km:

Max. 7375

Mitt. 5900

Min. 4425

 

Die Streckenmaße beziehen sich auf meinen Vermessungsplan der Pyramide im Maßstab 1 : 200
Die Streckenmaße beziehen sich auf meinen Vermessungsplan der Pyramide im Maßstab 1 : 200

 

Die mathematischen Bahnwerte des Pluto weisen ein Phänomen auf, das einzigartig im Sonnensystem ist:

Alle drei Werte errechnen sich aus Multiplikationen eines gemeinsamen Grundwertes von 1475 mit den ganzen Zahlen 3, 4 und 5.

Äußerst erstaunlich dabei ist, daß diese Zahlenwerte den Proportions- einheiten entsprechen, die zur Konstruktion des “Heiligen Dreiecks” anzuwenden sind, das einen exakten rechten Winkel beschreibt.

 

Das Heilige Dreieck
Das Heilige Dreieck

 

Diese mathematisch-geometrische Eigenschaft der Bahnwerte ermöglicht die exakte zeichnerische Darstellung der Plutodaten als Strecken in einem gemeinsamen Quadratraster, in dem die Kantenlänge eines Einzelquadrats dem Grundwert 1475 entspricht.

Als ersten Planungsschritt zeichnete Hemiunu folglich einen Kreis mit dem Radiuswert der theoretischen mittleren Entfernung des Pluto von der Sonne (4 x 1475). Das Umfassungsquadrat war somit in einen Raster von 8 x 8 Quadraten unterteilbar.

Mithilfe des Maximal (5 x 1475)- und Minimalwerts (3 x 1475) teilte er den Planungsraster ein in eine obere (oberirdische) und eine untere (unterirdische) Hälfte. Die Trennungslinie zwischen beiden bestimmte er als Basislinie der zu planenden Pyramide.

Damit stand sein Grundkonzept fest, auf welchem seine gesamte, geometrisch exakte weitere Detailplanung beruhte. Ebenso fest stand damit auch die Bauhöhe, welche die Pyramide erreichen sollte:

Nach meinem Plan 1 : 200 entspricht sie der Maximalentfernung des Pluto von der Sonne – 73,75 cm, umgerechnet also 147,50 m.

Da sich dieser Wert planungstechnisch auf die Ebene des Felsplateaus bezieht, muß er verringert werden um das Maß der Quaderstärke des Hofes, der die Pyramide umgibt. Laut Plan ist dieses etwa 50 cm, was zu einer Höhe ab Pflasterebene von 147 m führt.

Dieser Zahlenwert ist identisch mit der astronomischen Angabe für die minimale Entfernung der Erde von der Sonne : 147 Mio. km.

Somit hat Hemiunu die Pyramidenhöhe in genialer Weise zweifach astronomisch definiert – mit den Daten von Pluto und Erde!

 

 

Das Göttliche Prinzip – Wie die Götter die Welt erschufen

Die Frage nach dem eigentlichen Sinn des streng reglementierten Prinzips, nach welchem Hemiunu die Pyramide plante, ist beantwortbar, wenn man seine Arbeit vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Weltsicht betrachtet:

Alle Wissenschaften, so auch die der Geometrie, waren in antiker Zeit eng verknüpft mit religiösen Aspekten. Bis weit über das Mittelalter hinaus hatte diese Verbindung Bestand und so galt noch im Zeitalter der Aufklärung die Vorstellung von der Geometrie als “Schöpfungswerkzeug Gottes”, mit welchem er alle Wesen und Dinge des Universums erschaffen hatte.

 

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Kepler`s “Cosmographicum”. Der Versuch, die Bahnen der Planeten mit den Oberflächen geometrischer Körper in Beziehung zu setzen

 

In dieser Lehre der “Heiligen Geometrie” war beispielsweise die Figur des Quadrats mit dem Attribut “göttlich” belegt. Der Ursprung dieser über die Jahrhunderte überlieferten Lehre wurde allgemein zurückgeführt auf das Wissen der altägyptischen Baumeister der Pyramiden. Demzufolge war Hemiunu`s Planungsprinzip möglicherweise die Urform der Heiligen Geometrie und beschrieb die konkrete Anwendung des “Schöpfungswerkzeugs”, mit dessen Hilfe die ägyptischen Götter die Welt erschufen. Im Laufe der Wissensüberlieferung wurden dann, wie in vielen Fällen üblich, in späterer Zeit die alten Götter der Ägypter durch den einzigen Gott der Christen ersetzt.

Betrachtet man Hemiunu`s planerisches Vorgehen unter diesen Gesichtspunkten, stellt man Verblüffendes fest:

Das Ausgangsquadrat verdichtet sich Linie für Linie nach exakter geometrischer Gesetzmäßigkeit zu einer zunehmend komplexer werdenden Struktur, die im Endstadium der Entwicklung das gesamte Erscheinungsbild der Pyramide definiert – ein “evolutionärer Prozeß” also.

Die inhaltliche Parallele zur modernen Evolutionstheorie ist dabei unübersehbar, die ebenfalls die schrittweise Entwicklung aller Wesen und Dinge von einem gemeinsamen Ursprung nach den festgeschriebenen Gesetzen der Natur beschreibt. Die mathematische Komponente der Geometrie steht ebenfalls im Einklang mit der heutigen wissenschaftlichen Auffassung von einem “mathematisch definierten Universum”.

Der Schluß liegt nahe : Hemiunu`s Planungsarbeit war nichts Geringeres, als das menschliche Nachvollziehen des göttlichen Schöpfungsprozesses. Da er dessen strenges Reglement konsequent befolgte, schuf er ein Bauwerk “wie von den Göttern selbst geplant”. Damit konnte die Pyramide als Objekt mit höchstem sakralen Stellenwert für sich den Anspruch auf Göttlichkeit bzw. Heiligkeit erheben.

Hierin ist auch die Ursache zu sehen für die architektonische “Nacktheit” des Bauwerks und das Fehlen jeglichen schmückenden Beiwerks. Solche von Menschen erdachten “Zutaten” hätten die Klarheit der göttlichen Geometrie in geradezu frevelhafter Weise gestört.

 

Die Cheopspyramide im ursprünglichen Zustand - ein wahrhaft erhabener Anblick!
Die Cheopspyramide im ursprünglichen Zustand – ein wahrhaft erhabener Anblick!

 

 

 

Nur ein Königsgrab? – Was waren die wirklichen Aufgaben dieses gigantischen Monuments?

 

Künstlerische Impression
Künstlerische Impression

 

Dies ist die Frage aller Fragen, nach deren Beantwortung Ägyptologen und freie Forschungstreibende suchen. Die vertretenen Ansichten hierzu gehen weit auseinander, da keine der diversen Theorien mit wissenschaftlich fundierten und gültigen Beweisen aufwarten kann. Nicht einmal die Aussage der klassischen Lehrmeinung, die Pyramide sei lediglich das Grabmal eines mächtigen Gottkönigs, ist belegbar, da bislang nicht die geringste Spur einer Beisetzung in einer der Kammern gefunden wurde.

Ich möchte in die allgemeine Diskussion einige Fakten einbringen, die eindeutig aus meiner Rekonstruktion ablesbar sind und zumindest einen Teil der Frage nach Sinn und Zweck des Bauwerks beantworten können:

  1. Auf religiöser Ebene war die Pyramide ein Objekt mit dem höchsten sakralen Status der “Heiligkeit”, bedingt durch ihre konsequente Planung nach den Regeln des “Göttlichen Schöpfungsprinzips”. Damit erfüllte sie die Anforderung nach einem adäquaten Grabmal für einen gottgleichen Herrscher.
  2. Auf wissenschaftlicher Ebene dokumentierte das Bauwerk den Wissensstand der zeitgenössischen Astronomie : Alle Bauelemente waren proportioniert und positioniert mit Planungsmaßen, welche auf den mathematischen Werten der astronomischen Daten aller Planeten basierten.
  3. Das Bauwerk beinhaltete eine maßstäbliche Darstellung vom Umfang des Sonnensystems, welcher architektonisch definiert war:

Die Giebelspitze der zentralen Kammer markierte den Standpunkt des Zentralgestirns und die Pyramidenspitze bezeichnete die äußere Begrenzung, also die Bahn des Planeten Pluto, optisch dargestellt durch ein goldenes Pyramidion. Dementsprechend war die sogenannte “Königinnenkammer” der Sonne gewidmet und zu deren Verehrung gedacht. Um die Darstellung des Sonnensystems realisierbar zu machen, war es  notwendig, die Grundform der Pyramide auf der Basis der Pluto-Daten festzulegen, was offenbar zu den gigantischen Baumaßen des Monuments führte.

 

Der Radius der mittleren Umlaufbahn des Pluto definiert die Ausdehnug des Sonnensystems
Der Radius der mittleren Umlaufbahn des Pluto definiert die Ausdehnug des Sonnensystems

 

Diese Aussagen unterstreichen die ausgeprägte religiöse Verehrung, welche die Ägypter den Himmelskörpern entgegenbrachten, die sie mit Gottheiten personifizierten. Sie zeigen aber auch, daß die ägyptischen Astronomen in akribischer Beobachtungsarbeit die “gottgegebenen Maße” der Planeten vom Himmel gelesen, berechnet und dokumentiert haben. Sie erzielten dabei Ergebnisse, die man ihnen nicht zutrauen möchte – aber die Cheopspyramide ist der Beweis für ihre außergewöhnlichen wissenschaftlichen Fähigkeiten. Sie beweist ebenfalls eindeutig, daß die Ägypter im Besitz der Bahndaten des Pluto waren, gibt aber keine Antwort auf die Frage, wie die Astronomen diese berechnet haben konnten und – ob sie tatsächlich selbst die Entdecker des winzigen “unsichtbaren” Grenzplaneten gewesen sind.

 

“Die Quadratur des Himmels” – Angaben zu meiner Dokumentation

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Titelmotiv der Slideshow

Die Präsentation meiner Forschungsarbeit habe ich als Diaschau mit dem Programm “Irfan view” erstellt. Mithilfe der Pfeiltastensteuerung ist jede Seite zeitunabhängig betrachtbar. Die Schau läuft allerdings nicht auf Mac. Sie umfaßt 130 detailliert in Bild und Text ausgearbeitete Seiten, hat eine Dateigröße von 80 MB und ist bezüglich der Linienstärken der Konstruktionsdarstellungen und Textgrößen optimal betrachtbar auf einem großen Monitor (Ich habe sie ausgearbeitet auf einem 19 Zoll-Bildschirm).

Die Darstellungen von Konstruktionsabläufen habe ich in kleine Einzelschritte zerlegt, die ein problemloses Nachvollziehen gestatten. Desweiteren habe ich mich um eine grafisch ansprechende Präsentationsform und verständliche Texte bemüht.

Um die Slideshow hier download-fähig zu machen, mußte ich meine Originalversion mit einer Dateigröße von 235 MB auf die vom Provider maximal zugestandene Größe von 100 MB reduzieren, was zu leichten, aber kaum merklichen Einbußen bei der Bildqualität führte. Ganz verzichten mußte ich dabei allerdings auf die Hintergrundmusik, was zwar schade, aber letztlich doch unerheblich ist.

start2Für die private Nutzung sowie für den Gebrauch als Arbeitsunterlage für einen Widerlegungsversuch ist der Download kostenfrei. Eine kommerzielle Nutzung, gleich welcher Art, bedarf selbstredend meiner Zustimmung. Die Inhalte der dokumentierten Forschungsergebnisse sind anwaltlich niedergelegt und juristisch auf Prioritätsanspruch abgesichert. Die mißbräuchliche Nutzung, auch auszugsweise, zieht daher juristische Schritte nach sich.

Sollten etwaige Probleme beim Download auftreten, wäre ich dankbar für eine entsprechende Benachrichtigung.

Download: “Die Quadratur des Himmels” – Ausführbare Windows-Datei [79.4 MB]

 

 

Einige Anmerkungen zu meinem Widerlegungsaufruf

Dieser bezieht sich selbstverständlich nur auf die Anteile meiner Rekonstruktion, die auf der Verwendung allgemeinwissenschaftlich überprüfbarer Daten und Fakten beruhen. Dies sind der Konstruktionsablauf nach den gültigen Gesetzen der Geometrie und die als Bemaßungsgrundlage zur Verwendung gekommenen astronomischen Daten, welche ich meinerseits einem entsprechenden Nachschlagewerk entnommen habe : “Großer Atlas der Sterne”, Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH, Ausgabe 2000.

Natürlich habe ich bei meiner Arbeit auch versucht, die konzeptionelle Denkweise des Architekten bei seiner Planung vor dem Hintergrund seiner möglichen religiösen Beweggründe und der altägyptischen Weltanschauung nachzuempfinden. Ich räume durchaus gerne ein, daß hierbei einige meiner Gedankengänge seitens der offiziellen Ägyptologie anzweifelbar sein mögen und bin gerne bereit, mich von kompetenter Seite korrigieren zu lassen.

Nichtsdestotrotz sind historische, religiöse und andere kulturellen Aspekte naturgemäß keine geeigneten Beweismittel für oder gegen eine abstrakte Konstruktion, welche ausschließlich auf geometrischen Zusammenhängen und mathematischen Zahlenwerten beruht. So ist jeder, der mit der Erstellung einer technischen Zeichnung vertraut ist, in der Lage, den von mir beschriebenen Konstruktionsablauf nachzuvollziehen.

Als ernsthafte Widerlegungsversuche kann ich selbstverständlich nur solche akzeptieren, die auf der Grundlage eines archäologisch als gültig anerkannten Vermessungsplans der Pyramide angestellt wurden. Hierbei sind minimale Abweichungen von einem solchen bezüglich der Deckungsgleichheit der Konstruktionslinien unvermeidlich und tolerabel, da ein Vermessungsplan lediglich die Bestandsaufnahme des Istzustands des Bauwerks vor Ort darstellt und alle Baufehler und Strukturveränderungen durch natürliche Einflüsse beinhaltet und daher nicht hundertprozentig dem ursprünglichen Bauplan entsprechen kann. Nach meinen Feststellungen halten sich diese Abweichungen allerdings in erstaunlich engen Grenzen.

Als Herausforderung zu einem Widerlegungsversuch erkläre ich hiermit, daß die faktischen Inhalte meiner Forschungsarbeit zutreffend und richtig sind. Ich halte diese Aussage solange aufrecht, bis ein wissenschaftlicher Gegenbeweis sie entkräften kann. Ich werde meine Aussage dann öffentlich zurückziehen, wenn mir grobe Fehler in größerem Umfang nachgewiesen werden können und eine Gegenkonstruktion nach deutlich anderen Prinzipien eine vergleichbare oder höhere Erklärungsdichte vorweist als die meinige.

Ich hoffe, daß ich mit meinem Aufruf zahlreiche in der Pyramidenforschung tätigen Wissenschaftler erreiche, denen ich mit meinem Download-Angebot die Möglichkeit gebe, sich im Schutze der Anonymität vorab ein Bild von meiner Arbeit zu machen, bevor sie sich dazu äußern möchten – oder auch nicht.

Abschließend sei mir die Bemerkung gestattet, daß es die ureigene Aufgabe aller Wissenschaften ist, Wissen zu schaffen und jeder Spur nachzugehen, die zu neuen Erkenntnissen führen könnte.

 

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit

Horst Pfefferle

HorstPfefferle
Horst Pfefferle

 

 

Weitere Informationen über Horst Pfefferle und seine Forschung finden Sie auf seiner Webseite

 

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