Dipl. Biol. Dagmar Neubronner im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.

Ängste, Zwänge und Phobien bei Kindern
Es ist wichtig und normal, Angst haben zu können.
Angst ist eine Maßnahme unseres Alarmsystems, um uns zur Vorsicht zu mahnen. Aber zur Zeit rollt eine Epidemie von Ängsten bei Kindern jeden Alters.

Michael Friedrich Vogt unterhält sich mit Dagmar Neubronner, die unter anderem die deutschsprachigen Fortbildungen des entwicklungspsychologischen Neufeldinstitutes leitet. Schätzungsweise eins von acht, sogar bis zu eins von fünf Kindern würden sich für die Diagnose „Angststörung“ qualifizieren, weswegen sie zur häufigsten Diagnose bei Kindern gehört.

Ängste nehmen viele Formen an, wie z.B. Fixierungen, Zwänge, Phobien, Panikattacken und viele andere verblüffende, suchende und vermeidende Verhaltensweisen. Dagmar Neubronner erläutert den Zusammenhang zwischen der starken Zunahme von Ängsten und der Tatsache, daß die Kinder von heute so zahlreich und früh wie noch nie mit Trennung konfrontiert sind. Wie können wir Kindern mit Ängsten wirkungsvoll helfen, welche Traditionen von absichtlicher Angstmache, um ein Kind gehorsam zu machen, spielen in unseren Traditionen eine Rolle? Wie kommen wir aus unseren eigenen alten Erziehungsmustern heraus, woher kommt die große Verunsicherung von Eltern heute, und inwiefern hilft uns der fürsorgliche Alpha-Instinkt gegenüber unseren „Jungen“, an sie nicht das weiterzugeben, was wir selbst erlitten haben? Ein konstruktives, erhellendes Gespräch, das die rettende Rolle des Bewußtseins einmal mehr deutlich macht.

Publikationen:
Barbara Rosenkranz, MenschInnen: Gender Mainstreaming – Auf dem Weg zum geschlechtslosen Menschen

Volker Zastrow, Gender – Politische Geschlechtsumwandlung

Gabriele Kuby, Verstaatlichung der Erziehung: Auf dem Weg zum neuen Gender-Menschen

Andreas Späth (Hrsg.), Vergewaltigung der menschlichen Identität: Über die Irrtümer der Gender-Ideologie

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