Die italienischen Banken haben die Aussagen von Bundesfinanzminister Schäuble zur EU-Einlagensicherung mit einem Kursfeuerwerk begrüsst. Die Banken können künftig die Spareinlagen der deutschen Sparer als Sicherheiten für neue Kredite bei der EZB hinterlegen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hatte in einem Grundsatzartikel die EU-Einlagensicherung als beschlossenes Faktum dargestellt. Der Text kann unter aufsichtsrechtlichen Gesichtspunkten als Grundlage für Sicherheiten für weitere Kredite in den Banken in der EU eingesetzt werden, weil Schäuble für die deutschen Banken weisungsbefugt ist. Die deutschen Spareinlagen betragen etwa 2.000 Milliarden Euro. Ab 2024 wird die EU-Einlagensicherung greifen, womit die Banken wieder eine breite Grundlage für neue Kredite haben.

In den Bilanzen der italienischen Banken liegen Kredite im Volumen von rund 200 Milliarden Euro, deren Rückzahlung als unwahrscheinlich gilt. Die Regierung in Rom und die EU streiten seit Monaten über die Einrichtung einer sogenannten Bad Bank, bei der die Geldhäuser diese faulen Kredite abladen können.

Quelle: DWN

 

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